Binnen-i verbinnen..äh, verbannen

Es gibt tatsächlich ein Add-on für Firefox, das Gender-Artefakte aus Texten verbannt: binnen-i be gone. Habs mit berlintangovibes, wo die Texte ja ziemlich gendersprechlastig sind, getestet: es funktioniert.

Einwände: man weiß dann bei Webseiten nicht mehr, wie genderverseucht sie sind. Und: da liest das Plugin jetzt allen Content mit…das braucht schon ein gewisses Vertrauen.

Ich hatte es ja schon mal als Kommentar irgendwo geschrieben: Solange mir niemand überzeugend demonstrieren kann, wie man Binnen-is oder Sonderzeichen im Text (aka Gendersternchen) ausspricht, werde ich sowas beim Schreiben nicht verwenden. Oder entsprechende englische Begriffe nutzen. Eine wirklich nachhaltige Lösung wäre sowieso das Umstellen der deutschen Sprache auf Englisch, dort gibt es das Problem schlicht nicht. Das hätte übrigens auch andere positive Effekte: Neue Game of Thrones-Staffeln, zum Beispiel, wären früher verfügbar. Und auch im Kampf gegen den Klimawandel wäre es beneficial: Englische Texte sind deutlich kürzer als deutsche, also geringerer Energieaufwand bei Herstellung und Transport von Printmaterial, bzw. beim Speichern von elektronischen Medien.

A propos Gender: An sich lese ich ja regelmäßig diverse Blogs; bei Melina mit ihrer niedrigen Frequenz hat mich nun Gerhard kalt, also beim Schlafen, erwischt. Ihr letzter Post ist, meine Wahrnehmung natürlich, der Beleg eines signifikanten Wahrnehmungswechsels. Die Gender-Selektion auf Encuentros hat versagt, und double role ist das zukünftige Mittel der Wahl. Aber lest selbst: https://melinas-two-cent.blogspot.com/2019/03/long-due-post-on-gender-and-roles-in.html.