Gender-Selektion revisited: Die Survey- Auswertung

DSCN0226Im April dieses Jahres hatte ich ja eine – etwas chaotische – Umfrage zum Thema „Geschlechterselektion“ angelegt. Chaotisch deshalb, weil ich erst mit einer SurveyMonkey-Umfrage gestartet bin. Nach einigen Tagen ist mir dann aufgefallen, daß die kostenlose Version nur maximal hundert Teilnehmer erlaubt, so daß ich noch eine Google Docs- und eine Q-Set-Version nachgeschoben habe. Zwei deshalb, weil bei Google Docs die Anmeldung mit einem Google-Benutzerkonto notwendig ist; ich hatte befürchtet, daß das vielleicht Leute von der Teilnahme abhält.

Nochmal kurz zur Erinnerung – abgefragt habe ich

  • das Heimatland
  • Geschlecht und Tanzrolle
  • Tango-Alter
  • Milonga-Besuchsfrequenz
  • Nutzung bzw. Besuchsabsichten von Marathons
  • Nutzung bzw. Besuchsabsichten von Encuentros
  • und vor allem natürlich die Einstellung zu Geschlechter-Selektion

Wer es genau wissen will – hier ist nochmal der Link zur SurveyMonkey-Umfrage, die anderen Varianten haben die gleichen Fragen.

Na ja – viel gelernt, zum Beispiel, daß ich mir gar nicht so einen Kopf hätte machen müssen. Was natürlich an der doch recht bescheidenen Reichweite dieses Blogs kombiniert mit der Tatsache liegt, daß die Ausbeute (angesprochene Personen vs. Teilnehmer) bei Umfragen in der Regel bei nur etwa 1 bis 10% liegt.

Zumindest was das angeht scheint die Antwortbereitschaft von tangoblogblog-Lesern größer zu sein – wenn ich die Statistiken meines Blogs nehme,  schätze ich, daß ich in Summe nicht mehr als vielleicht 100 „ernsthafte“ Leser habe.

Ach ja, one more thing: ich hatte einige Blogger mit der Bitte angeschrieben, den Link zur Umfrage bei sich zu veröffentlichen. Bis auf Gerhard Riedl hat das niemand getan (in einigen Fällen habe ich netterweise eine direkte Absage bekommen, in anderen nicht). Ich bin mir nicht sicher, was hinter diesem Desinteresse steckt – ob das die Besorgnis war, daß Leser abgesaugt werden können (Kollege Cassiel hatte sich in dieser Richtung mal als etwas dünnhäutig offenbart), daß etwas „politisch Unerwünschtes“ rauskommen würde oder ob sie eine solche Umfrage einfach nur blödsinnig fanden.

Okay – also wie war der Rücklauf denn jetzt eigentlich?

Bei SurveyMonkey gab es insgesamt 24 ausgefüllte Fragebögen, bei Google Docs nochmal 10; bei Q-Set genau null. Die meisten dieser Antworten kamen in den ersten 14 Tagen  nach der Veröffentlichung rein, die letzten Anfang Mai, also etwa 6 Wochen nach Veröffentlichung. WordPress sagt mir, daß durchaus neue Leser hinzugekommen sind; das dürfte dann wohl heißen, daß der Mobilisierungseffekt relativ schnell abflaut (was sich mit anderen Informationen, die ich über solche Umfragen habe, deckt) bzw. daß Neuleser des Blogs nicht unbedingt alle älteren Posts lesen.

Bei dieser Stichprobengröße wäre es albern, mit irgendwelchen Statistiken zu kommen. Zumal ich vermute, daß die Umfrageergebnisse mehr über die Zusammensetzung zumindest meiner Blog-Leserschaft aussagen als repräsentativ für die Tangoland-Bewohner zu sein.

Das fängt damit an, daß unter den insgesamt 34 Antwortenden nur sechs Frauen sind (ca. 18%). Von Auch das Level – beider Geschlechter – scheint recht hoch zu sein; das zeigt sich etwa darin, dass 3 der 6 Frauen beide Rollen tanzen (und sogar 7 von 28 Männern! Folgende Männer sind zumindest in meiner Milonga-Umgebung ein absolut seltener Anblick, vielleicht ist das in Tango-Metropolen wie Baalin anders). Auch beim Tango-Alter sind fast die Hälfte in der 10+ Jahre-Kategorie.

Wenn ich mir andere Blogs (und die Kommentare/Diskussionen) ansehe, vermute ich, daß die Kerle generell die deutliche Mehrheit haben, und daß es dort tendenziell mehr Tango-Silberrücken als Newbies gibt, erscheint mir auch nachvollziehbar

Damit ich das im Folgenden nicht immer wieder nebensatzmäßig schreiben muß – ja, es können natürlich einzelne Leute mehrfach geantwortet haben, und natürlich kann jeder einzelne Fragebogen von vorne bis hinten geschummelt sein. Was die Nachkommastellen angeht – bei 34 Samples reden wir günstigstenfalls von einer statistischen Unsicherheit im mittleren einstelligen Prozentpunktbereich, eher von etwas Zweistelligem.

Mich hat natürlich am meisten interessiert, was die Leute von der Geschlechterselektion halten. Von den 3 „Follower“-Frauen sagen 2, daß sie es nicht mögen, aber trotzdem solche Events besuchen; eine schreibt, sie geht deswegen nicht zu solchen Veranstaltungen. Bei den 2-Rollen-Frauen sagt eine, daß es die Atmosphäre auf Events verbessert, eine mag es nicht und eine sagt, es sei ihr egal. Okay, ganz konsistent sind die Antworten nicht; eine der „gehe trotzdem hin“-Antworten sagt gleichzeitig, daß sie weder Encuentros noch Marathons besucht (gabs auch einmal bei den Herren; habe ich da eine Event-Art vergessen, die auch Geschlechterselektion praktiziert?)

Bei den Herren sieht es komplett anders aus. Eine kleine relative Mehrheit (11 von 28, also etwa 40%) findet, daß Geschlechterselektion die Atmosphäre verbessert; 8 (knapp 30%) mögen es nicht, und den übrigen 9. also etwas mehr als 30% ist es egal. Die meisten, die es nicht mögen, nennen es auch als Grund nennen, keine solchen Events zu besuchen bzw. nicht mehr zu besuchen.

Okay, was fangen wir jetzt mit diesen Informationen an? Die Zahlen sehen erstmal so aus, als fänden eine Menge (männliche) Leute, daß GS (ab hier werde ich diese Abkürzung verwenden, weil ich das häufige Vorkommen eines so langen Worts langweilig finde) etwas Gutes ist. Soweit ich mich an die anderen Texte zu diesem Thema (und auch 1-2 Gespräche) erinnere, weil der „gefühlte Tanzdruck“ dann geringer ist. Andererseits scheint GS aber auch viele davon abzuhalten, solche Events zu besuchen – wenn der Frauenüberschuß wirklich so ein Problem ist, wie es von manchen dargestellt wird, ist das Fehlen dieser Gruppe dann ja auch ein Problem.

An dieser Stelle werde ich aber jetzt mit den Zahlen mal aufhören und zum Philosophischen übergehen. Beziehungsweise versuchen, die Logik ins Spiel zu bringen.

Aus Frauensicht kann ich nachvollziehen, daß GS charmant ist – Jedenfalls wenn frau es geschafft hat, erst mal auf so ein Event zu gelangen. Was sicher etwas einfacher ist, wenn sie zu „friends and family of the organizers“ gehört. Da ich nie Frau war, fehlt mir das eigene Erleben dieser Perspektive beziehungsweise des stundenlangen Sitzens. Gut möglich, daß es unter dem Strich netter ist, vorweg über ein paar Stöckchen zu springen, um dann ein paar Stunden oder Tage lang in einer Atmosphäre mit höherer Tanzwahrscheinlichkeit zu sein.

Wie Annette vor einiger Zeit mal in einem Kommentar angemerkt hat, gibt es bei den Frauen natürlich die Gruppe der „Superprofiteure“ – das wären dann die verbandelten Damen, die nicht nur eine zweibeinige Eintrittskarte ihr Eigen nennen, sondern sogar noch weniger Damenkonkurrenz haben als auf non-GS-Milongas.

Aus der Männerperspektive ist die Sache schon vielschichtiger. Erstmal – sorry, Ladies – ist es ja schon nicht übel, eine größere Auswahl zu haben (vom Ego und aus der Oxytocin-Perspektive sowieso; aber auch was die Wahrnehmungsvielfalt auf der Tango-Lernkurve angeht).

Warum also sollte mann sich freiwillig in eine Situation begeben, in der das nicht der Fall ist? Es müßte da schon ein Gegenbonus her. Das könnte zum Beispiel die höhere Chance sein, eine wirklich gute Tänzerin zu erwischen.

Dazu müßten wir annehmen, daß Events mit GS erstmal eine entsprechende Filtereigenschaft haben – also einen höheren Prozentsatz erreichbarer guter Tänzerinnen erzeugen als auf einer x-beliebigen Milonga.

Andererseits – wenn das ganze Frauenüberschuß-Narrativ, das die Begründung für GS darstellt, wirklich stimmt: die Gesamtzahl der für einen Tänzer erreichbaren Partnerinnen sollte auf Non-GS-Events höher sein. Somit bedeutet GS nicht automatisch, daß die „Kontaktwahrscheinlichkeit“ auch steigt, weil die anwesenden Damen ja mehr potentielle Aufforderer haben.

Möglich wäre natürlich auch, daß das Motiv für die Herren das gute Gefühl ist, den Damen etwas Gutes zu tun. Die ganze Geschichte steht und fällt ja damit, daß es genug Herren gibt, die  sozusagen ihren Körper zur Verfügung stellen, damit die erfolgreich selektierten Damen dann ausreichend viele Tanzpartner haben.  Gehört habe ich allerdings, daß es auch Herren gibt, die in puncto Gegenleistung weniger edle Motive haben. Zum Beispiel (pfui, wer hier etwas anderes erwartet hat zu lesen) die Bereitschaft einer GS-Event-interessierten Dame, auf lokalen Milongas tanzmäßig spendabler zu sein, als es unter dem Aspekt ihres Levels zum Level des Herrn sonst der Fall wäre.

Aus der Herrenperspektive würde ich noch darauf hinweisen, daß es vielleicht noch einen weiteren Effekt gibt, den ich mal „paradox“ nennen möchte. Nehmen wir an, daß in einem bestimmten Einzugsgebiet 100 Führende (m) und 130 Folgende (f) leben. Das wäre ein f-Faktor von 1,3 (ehrlich gesagt kann ich mich an nur wenige Milongas mit einem so krassen Verhältnis erinnern, aber das ist vielleicht eine lokale Spezialität). Sagen wir dann, es gehen je 30 auf eine GS-Veranstaltung. Das erhöht den f-Faktor für die Daheimgebliebenen auf etwa 1,43. Je nach Standpunkt also ein höherer Streß für die armen Männer – oder eine noch größere Auswahl für die Glückspilze.

Was wäre, auch so als kleines Gedankenexperiment, wenn es nur noch GS-Events gäbe? Das wäre dann sowas wie der „Kino-Effekt“ – wenn einer aufsteht, um besser zu sehen, zwingt er alle hinter ihm, das auch zu tun – am Ende sind alle schlechter dran.

Abgesehen von den m- und f-Teilnehmern gibt es nebenbei bemerkt noch eine dritte Stakeholder-Gruppe – die Veranstalter selbst. GS ist für sie wahrscheinlich etwas Gutes, denn es verstärkt den Druck, sich frühzeitig anzumelden und erhöht damit die Planungssicherheit der Veranstalter. Abgesehen davon hat eine Veranstaltung mit Exklusivitätscharakter (für viele, jedenfalls) einen höheren Attraktivitätswert.

Interessieren würde mich, so als Abschluß des Ganzen, wieweit die Qualitätswahrnehmung bei Teilnehmern von geschlossenen Veranstaltungen aussieht. Einerseits sind die Ansprüche bestimmt hoch – wenn man sich monatelang im Voraus festlegt, sind die Erwartungen an den Event sicher hoch. Andererseits kann es sein, daß man sich – weil man ja schon so viel Aufwand reingesteckt hat -weniger gern eingesteht, daß es sich vielleicht nicht gelohnt hat.

Advertisements

Kall, mei Troppe (oder: Mark, my words)

DSCN0251Der „Tango Therapist“-Blog ist, wie ich finde, meist lesenswert – wenn auch manchmal seine vermutlich therapeutisch gemeinte Naivität etwas nervt. Der aktuell letzte Post gehört für mich zu dieser Kategorie. Da es keine direkte Kommentarmöglichkeit gibt (sollte ich da etwas übersehen haben, bitte ich um sachdienliche Hinweise), gehe ich stattdessen hier darauf ein.

TT wundert sich darüber (er findet es „bizarr“), daß ein Video der spektakuläreren Sorte (er nennt eines mit Chicho Frumboli und Roxana Suarez als Beispiel) mehr Aufmerksamkeit bzw. Likes bzw. Aufrufe bekommt als eines, das TT’s Beschreibung nach eher in die Kategorie „Farbe beim Trocknen zusehen“ gehört, obwohl doch letzteres dem Filmemacher viel mehr Arbeit gemacht hätte.

TT stellt also die sicher rhetorisch gemeinte Frage, weshalb wir so auf „exogenen“ Tango abfahren, obwohl doch der „endogene“ Tango uns viel mehr Freude macht. Und wir doch genau wissen, daß aus uns keine kleinen Chichos und Roxanas mehr werden.

Seit dieser Tango Voice of America-Geschichte muß ich sagen, daß ich ein klein wenig mißtrauisch werde, wenn ich Worte höre, in denen „ex“ vorkommt, weil sie womöglich mit „tranjero“ oder „hibitionistisch“ enden. Aber das ist sicher mein persönliches Ding.

Trotzdem, TT aka Mark Word. Hier eine kleine Ich-Botschaft vor mir und myself. Also, ich finde spannende Filme einfach spannender. Und ja, ich sehe mir gerne mal einen Demolition Movie oder eine nett inszenierte Ballerei auf der Leinwand an; mein persönlicher Wunsch, an einem solchen Event teilzunehmen, ist eher nicht so groß. Kurz, ich will unterhalten werden. Im Gegensatz dazu kann ich in den drei Minuten, in denen ich einem Paar beim „endogenen“ Tango zusehe, auch selber drei Minuten lang endogen sein, was definitiv mehr Spaß macht, von wegen dem Oxytocin und so.

Das mit dem Fleiß kenne ich aus der Software. Da möchten Entwickler auch für die Features gelobt werden, in die sie die meiste Arbeit reingesteckt haben. Statt für die mit dem besten Anwendernutzen. Wenn ich so drüber nachdenke: Dürfte für die meisten Bereiche gelten.

Also, TT, klar bis hierhin? Ich finde es okay, daß Du irgendwelches Zeug als Intro verwendest, um Deine Botschaften rüberzubringen, die ich wie gesagt meist ganz okay finde (es gibt Ausnahmen). Aber dann bitte etwas mehr Mühe geben.

P.S. es gibt tatsächlich ein Buch mit dem Titel „On Bullshit“ des amerikanischen Philosphen Harry G. Frankfurt.

P.P.S: Ich habe mal aus Neugier nach „Tango Extranjero“ gegoogelt, weil ich wissen wollte, wie proprietär dieser Begriff ist (nein, ich will ehrlich sein: ob es mir gelingt, mal eben zwischendurch die Identität von TV of A zu enthüllen). Dabei bin ich auf dieses Werk gestoßen, und nach sorgfältiger Analyse zum vorläufigen amtlichen Endergebnis gekommen, daß Ms. Garibaldi nicht TvoA ist. (Begründung: dafür ist ihr Text zu klug).

 

Der rückwärts eingesprungene Doppel-Ocho

DSCN0257Paul Watzlawik beschreibt in einem seiner Bücher das „Skinner-Box“-Experiment (hier mehr dazu). Dabei sitzt eine Reihe von Tauben in Boxen, während von außen, und zwar absolut zufällig, Futter in diese Boxen hineingeworfen wird. Die Tauben versuchen nun einen Zusammenhang zwischen ihren Aktionen und dem Eintreffen von Futter herzustellen – eine solche Mustererkennung scheint ein universelles Bedürfnis denkender Lebewesen zu sein. Es gibt zwar keinen solchen Zusammenhang, aber da das Repertoire an Aktionen  letztendlich begrenzt ist, ergibt sich früher oder später ein – für jede Taube anderes – Schein-Muster und ein Pseudo-Lerneffekt; beginnt die Taube erst einmal, eine bestimmte Aktion zu wiederholen, erscheint das nächste Futterkorn mit zunehmender Gewißheit als die Bestätigung der Hypothese, daß genau diese Aktion zum Ziel führt. In den Worten des Autors der obigen Fundstelle: „Das Ergebnis sind lauter  verrückte Tauben“.

Das ist natürlich nur als Intro gedacht, um die Aufmerksamkeit des geneigten Lesers zu gewinnen (und die der Leserin natürlich auch (liebe Freunde des Genderings, das wars in diesem Jahr; teilt’s euch gut ein)). Und zwar als Intro für einen kleinen Bericht über eine Serie kürzlich von Ms. Hedgehog geschriebener Posts (der letzte davon findet sich hier), in denen sie sich mit der Frage befaßt, welche Muster es in den Schiedsrichterwertungen der „Mundial“-Tanzwettbewerbe gibt, die jährlich in Buenos Aires stattfinden.

Zunächst einmal, eine dickes „respect!“ für die Arbeit, die Ms. Hedgehog in dieses Projekt gesteckt hat.   Ich habe ab und zu beruflich auch mit Datenanalysen zu tun und glaube daher, den Aufwand beurteilen zu können (in ihren Posts beschreibt sie ihre Vorgehensweise). Interessant finde ich das Ganze aber vor allem wegen der Thesen, die sie auf Basis ihrer Ergebnisse aufstellt. Die Kurzversion des Ergebnisses: es gibt keine signifikante Korrelation zwischen den Schiedsrichterwertungen und den Bewertungen eines Paares in den verschiedenen Stufen des Wettbewerbs. Unter anderem gibt es kein Muster, das erlauben würde, aus Wertungen von Vor-Finalrunden das spätere Siegerpaar vorherzusagen.

Wobei, soweit ich die Kommentare verfolgt habe, Leser ihres Blogs auf das Thema eingestiegen sind und weiteres „Number Crunching“ ansteht. Kann also sein, daß es doch noch gelingt, aus den Daten Muster zu destillieren (sie bietet die Rohdaten zum Download an, also ran an die Buletten…).

Meine persönliche These ist, daß die Schiedsrichter nicht das Abhaken irgendwelcher Move-Kataloge bewerten, so wie, sagen wir, beim Eiskunstlauf, sondern vielleicht einfach den „sieht gut aus“-Faktor bewerten.

Wer weiß, vielleicht analysieren ja die Tanzpaare oder ihre Coaches ja diese Daten auch und versuchen, dem Sieger-Choreo-Muster auf die Spur zu kommen…

Spannend finde ich Ms. Hedgehogs These, dass die „Mundial“ insofern eine gute Sache ist, als daß sie verhindert, daß der Tango Argentino (die Mundial hat Sektionen sowohl für „Tango Escenario“ als auch für „Tango de Salon“) von den dunklen Seite (also der Turniertanz-Szene) gekapert wird.

Soviel dazu; ich empfehle wie immer das Selbst-Lesen. Sumimasen – auch diesmal erlaubt mir die knappe Zeit nicht, die Posts zu übersetzen; ich denke aber, daß die Inhalte auch mit Schul-Englisch gut verständlich sind.