Mucke-Buden

 

Gleich noch was zum Thema Musik hinterher. Ich empfehle einen kürzlich bei Tango Commuter erschienenen Post. Er befaßt sich darin mit verschiedenen Quellen von Tango-Musik aus dem Blickwinkel des Copyrights. Praktischerweise ist dort auch eine recht gute Übersicht von Tangomusik- Quellen enthalten.

Nur vollständigkeitshalber: Wie ich glaube schon in verschiedenen Kontexten geschrieben habe, bin ich ein Anhänger des Bezahlprinzips und kann nur unterstützen, was TC da schreibt – man möge doch bitte die legalen Quellen nutzen und damit den Musikschaffenden auch die wohlverdiente kommerzielle Belohnung zuteilwerden lassen.

Auch empfehlenswert ist die Site Tanda of the Week. Von dort gibt es diverse Links in andere Quellen. Sehr nützlich ist auch die Möglichkeit, die vorgestellten Tandas – über den Hyperlink hinter TOTW –  in Spotify und Deezer anzuhören; das heißt, dort sind entsprechende Playlisten hinterlegt.

Und ach ja – bei aller Freude an den schönen Konserven, die über all die Links zu bekommen sind: Ich glaube, ich hatte schon erwähnt, daß ich momentan voll auf der Livemusik-Schiene bin. Worin mich übrigens ein kürzlicher Besuch in einem gewissen Offenbacher Etablissement noch mehr bestärkt hat (smile). Und ja, Gerhard – die Tanzfläche hätte wirklich gerne ein bißchen größer sein können; aber „sehr gut besucht sein“ ist ja nicht wirklich was Negatives. Vielleicht finden die Veranstalter ja einen Weg, den zweiten Raum noch irgendwie einzubeziehen.

 

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2 Gedanken zu “Mucke-Buden

  1. Wow! Bin ich überrascht oder nichtt? Irgendwie habe ich mir so etwas gedacht oder insgeheim erhofft. Jedenfalls freuen wir uns SEHR, dass Du da warst, und wir fühlen uns natürlich geehrt. Gerne setzen wir Dich nächstes Jahr auf unsere VIP-Liste….

    Zum Thema Musikquellen weiter oben: Danke für die interessanten Links! Ich bin auch dafür, dass die Künstler die ihnen zustehende Bezahlung bekommen. Das Problem ist allerdings, dass oft nur ganz andere abkassieren: Ein Beispiel: Ein Schulorchester hat ein Stück eines relativ unbekannten lettischen Komponisten aufgeführt, und bei der GEMA bezahlt, mit dem ausdrücklichen Hinweis auf diesen Komponisten. Auf Nachfrage stellte sich aber heraus, dass dieser niemals einen Cent dafür bekommen hat. Zweites Beispiel: bei einem Volksfest hier in OF trat eine Band auf, die vor allem Schlager spielt. Einer der Bandmitglieder erzählte mir, dass man für diesen Auftritt 100 € Gema abdrücken müsse, sie selbst dafür aber nur 40 € wiedersehen.

    Also, hier geht es relativ ungerecht zu, bei der GEMA kassieren einige wenige ab, und die „Kleinen“ sehen davon fast nicht. Aber ich spiele auch nur gekaufte Musik, und war herunterladbare mp3s, dafür muss man als DJ nicht noch mal GEMA-Kopiergebühr bezahlen, weil die schon enthalten ist. Über das Thema GEMA könnte ich mich noch lange ereifern, aber wen es interessiert, der findet dazu einiges im Internet.

    LG Annette

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    1. Liebe Annette,

      ja, kurz dachte ich: So ein Mist, dieses Künstlernamen/Pseudonym-Ding, das ich da angefangen habe. Zum Beispiel: Ich könnte mich entspannt mit Gerhard oder Dir unterhalten. Hätte ich wirklich gern getan. Aber wie das so ist, wenn man sich mal getroffene Entscheidungen schönreden will: ich hätte Euch gnadenlos mit Beschlag belegt, Eure Gäste wären vernachlässigt worden, Gerhard wäre erst recht nicht zum Tanzen gekommen, und ich hätte die Musik nicht genießen können. Last but not least: die Dame meines Herzens hätte herausgefunden, daß ich nicht nur ein dekadenter Playboy-Millionär bin, und dann sicher gefordert, daß ich sie jeden Abend mit auf meine Tour durch Gotanham City nehme. Oder schlimmer, sie hätte sich gelangweilt, einer der anderen fesselnden Beschäftigungen hingegeben, die im Angebot des Abends waren, daran Gefallen gefunden – und ich hätte dann die Arbeit gehabt.

      Was GEMA angeht, bin ich vollkommen d’accord. Dieses System braucht dringend ein Redesign. Auch wenn ich gelegentlich ein wenig an Selbstüberschätzung leide und sogar wirklich ein bißchen politisch aktiv bin – da was zu ändern dürfte schwer sein, dafür gibt es zu viele gut vernetzte Profiteure des jetzigen Systems.

      Ich plane definitiv, nächstes Jahr wiederzukommen und es dann vielleicht sogar zu schaffen, eine ganz besondere Freundin mitzubringen, die bestimmt Freude an diesem Ambiente hat. Wer ich dann bin – mal sehen.

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