The sugarmountain calls

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Yes, Ms. Iona „Terpsichoral Tangoaddict“ Italia, I wrote this for you. I believe that you can read German. If not, just drop me a note – as a proof of my appreciation, I will write this piece again for you in English.

Während ich dies schreibe, höre ich „No tellin'“ von Drake. Hat aber eigentlich nichts mit dem Thema dieses Posts zu tun.

Auf Umwegen – Benachrichtigung, daß jemand in Terpsis Blog einen Kommentar geschrieben hat – erfuhr ich, daß sie unter „Iona May Italia“ regelmäßig in Facebook schreibt. Neugier ist ja eine meiner vielen guten Eigenschaften. Also habe ich mein Paßwort rausgekramt und mich mal wieder dort eingeloggt. Wahrscheinlich kriege ich in nächster Zeit ein paar freundlich-vorwurfsvolle Mails, veränderte Werbeeinblendungen oder sonstige Beweise, daß Skynet 2.0 Anteil an meinem Leben nimmt.  Aber egal.

Und tatsächlich finden sich im genannten Account reichlich Texte. Richtig gelesen habe ich aus Zeitmangel nur einen, in dem es um Floorcraft als Auswahlkriterium beim Sich-auffordern lassen geht. Schöner Text, war schön, mal wieder den typischen T.A.-Duktus zu lesen.

Wird mich das dazu bringen, in nächster Zeit häufiger auf dem Sugarmountain (Terpsis Wort) vorbeizuschauen? Schwierige Frage. Im Moment wäre die Antwort „Glaube nicht“. Allerdings ist es wie mit Kartoffelchips – man bekommt fettige Finger, zu viel davon machen dick und schlecht kann einem auch davon werden, wenn man es übertreibt. Trotzdem sind sie irgendwie lecker. Also sehen wir mal.

Meine Hoffnung ist natürlich, die Welt davon zu überzeugen, diesen Facebook-Quatsch sein zu lassen. Oder wenigstens Frau Tangoaddict dazu zu bringen, ihre Texte (zusätzlich?) wieder in ihrem Blog zu veröffentlichen. Also ein paar Argumente.

Vorweg: ja, ich hatte auch schon meine Social Media-Phasen. Auch andere Sachen habe ich ausprobiert. Damals, Leipzig-einundleipzig, Second Life, zum Beispiel. Hat etwa 2 Wochen gedauert. Schon toll, fliegen zu können, oder alles Mögliche bauen zu können. Na ja.

Ich glaube, es gibt diese Plattform noch immer. Die Zeit der großen Nutzerzahlen ist aber wohl schon lange vorbei. Vielleicht hatten andere das gleiche Gefühl wie ich: es war wie eine riesige Shopping-Mall, mit Ladenbesitzern, die alle irgendwie gerufen haben: „Hier bin ich. Nehmt mich wahr. Schaut, was ich für schöne Sachen mache“. Schön dekorierte Schaufenster. Aber die Gänge und Plätze waren fast alle leer. Jeder war so damit beschäftigt, die Schaufenster zu dekorieren, daß niemand mehr fürs Flanieren und Anschauen der anderen Schaufenster übrig geblieben ist.

Was ich schon mal gar nicht verstehe,  ist: Ausgerechnet Tangoleute scheinen teilweise eine echte Affinität zu SM zu haben. Oh, klar…soll „for the present document“ Social Media bedeuten. Wobei ich da durchaus eine Parallele zu Masochismus sehe.. die freiwillige sensorische Deprivation hat schon was von Selbstbestrafung. Ich reduziere meinen Sehsinn auf das Zweidimensionale, Hören – okay, ich kann mir Videos ansehen oder dabei Musik hören. Von Fühlen, Riechen, Schmecken wollen wir gar nicht erst reden.  Meine Kommunikationsäußerungen darf ich durch den engen Kanal einer Tastatur abgeben. Oder – da fehlt das Haptische dann noch ein bißchen mehr  – über einen Touchscreen, der ein Eckchen eines Mini-Fensterchens abbekommt, das in Summe so groß ist wie meine Handfläche.

Ja klar, das Wenigdimensionale ist bei einem Blog nicht anders. Aber da gibt es wenigstens ein halbwegs nettes optisches Design. Und vor allem redet mir da keiner ein, es wäre ein Ort, an dem ich mit Freunden kommunizieren kann. Gar nicht zu reden davon, daß diese lächerliche Karikatur von Kommunikation unter den Augen diverser Big Data-Algorithmen abläuft, die nur mein Bestes im Sinn haben – mich besser zu verstehen, auf daß Werbung mich noch besser manipulieren kann, beispielsweise.

Will sagen: Ich würde jederzeit eine Stunde echte Interaktion mit echten Menschen gegen zehn Stunden „Freundschafts-Fake“ in SM tauschen. Schließlich ist sowohl meine Lebenszeit als auch die für solche Aktivitäten verfügbare freie Zeit begrenzt.

Warum wundert mich diese freiwillige Reduktion der kommunikativen Bandbreite bei Tangoleuten besonders? Weil Tango ja gerade bedeutet, das Gegenüber mit allen Sinnen wahrzunehmen. Da sollte man doch meinen, daß dadurch die Ansprüche an die sensorische Quality of Experience auch sonstwo im Leben steigen. Gut, jeden Tag Kaviar und Austern mag auch etwas öde sein – aber jeden Tag Gammelfleisch essen, damit einem das Premiumsteak besser schmeckt? Nicht wirklich.

Nicht dass jemand denkt, ich wäre naiv – klar ist Facebook ein nettes Medium für Eigenwerbung, weshalb ja auch so ziemlich jede Frittenbude einen Facebook-Auftritt hat. Nur ginge das eben auch anders.

Gut, ich könnte jetzt noch ein bißchen in diesem Modus weiterschimpfen. Aber erstmal glaube ich, daß ich alles Wesentliche gesagt habe. Und zweitens muß ich gleich zum Tango-Workshop. Abrazos, Baba und Goodbye…

P.S: Nachdem ich diesen Post hochgeladen hatte, fand ich bei Gerhard einen Post, in dem ebenfalls – nicht als Hauptthema – Facebook vorkommt.  Ein sehr lesenswerter, knackig geschriebener Text im übrigen. Ich hatte auch einen entsprechenden Kommentar hinterlassen – ich hoffe, er ist nicht durch meine Unfähigkeit, den Browser richtig zu bedienen, im Nirwana gelandet. Auf jeden Fall weiß ich jetzt, daß auch Melina in dieser Ecke unterwegs ist…also auch an Dich, liebe  Melina: denk noch mal drüber nach.

 

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Viva la Video

Wie ich vor einiger Zeit geschrieben hatte, finde ich das visuelle Format des „tanzmitmir“-Forums ziemlich stressig.

Nun hat Gerhard Riedl vor kurzem etwas gepostet, das mich dann doch dazu gebracht hat, da mal vorbeizuschauen. Ohne Witz – ich habe fünf Minuten überlegt, ob ich das jetzt mit dem Passieren einer, sagen wir, olfaktorisch interessanten Bahnunterführung vergleichen soll, bei der man hofft, die Luft so lange anhalten zu können, bis man durch ist. Dann habe ich mich doch dagegen entschieden. Das wäre doch ein bißchen gemein gewesen. Die Selbstanalyse hat außerdem ergeben, daß ein soeben angeschautes Video an an dieser Lust zum Negativen schuld ist – ich hätte nie gedacht, daß sich jemand traut, ein Video mit so einer grottenschlechten Soundqualität hochzuladen. Immerhin – es wurde 719 mal angeschaut und hat 4 Likes. Na ja, jetzt hat es 4 Likes und ein Dislike. Hatte ich den Begriff „akustisches Waterboarding“ schon mal verwendet?

Zurück zum eigentlichen Thema (tja, Blog heißt halt „Web-Tagebuch“…da müßt ihr durch, liebe Leser).

In besagtem Forum gab es ein paar Hinweise auf Videos (ich glaube, die fantastische Zitierfunktion hat dafür gesorgt, daß die selben 3 Links ungefähr 200 mal wiederholt wurden). Und eins davon hat mich dann doch ziemlich beeindruckt. Hier ist es:

Oha…da habe ich einfach das eingebettete Video kopiert und nicht nur die URL. Ich hoffe, das ist okay..bitte Bescheid sagen wenn nicht.

Okay, sie schummeln etwas – die Beintechnik der Dame benötigt noch zirka 50 cm Platz außerhalb der Tischfläche. Aber die Message dieses Videos sollte klar sein.

Die beiden anderen im Post von G.R.Ewing genannten Videos sind mehr Arbeit als Spaß, der Vollständigkeit halber zitiere ich sie trotzdem. Erstmal dieses. Die Action in diesem Video haut einen nicht gerade um…aber die Idee ist originell.

Un dann noch dieses. In diesem Video wird eine ähnliche Idee umgesetzt, auf eine etwas „safere“ Weise. Leider verliert das Video etwas an Originalität, weil es – wie wir Filmkritiker sagen – gewisse Längen hat.

Ich spüre noch einen letzten Rest von Boshaftigkeit – was wir in diesem Video auch sehen können, ist, daß ein im Grunde großes Platzangebot per Grenzziehung künstlich verkleinert wird.  Das hat mich an ein vor langer Zeit gesehenes Theaterstück erinnert. Darin verbringen die Akteure etwa zwei Stunden in einem engen Raum, der nur durch ein paar Linien auf dem Boden markiert wird. Sie diskutieren die ganze Zeit über dieses Thema, aber niemand traut sich, herauszufinden, was beim Überschreiten passiert.

Was mich wieder zu Video Nr. 1 bringt – Ihr wißt sicher, was ich meine.

 

 

 

Eben mal

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dieses Video empfehlen: https://vimeo.com/136903657 . Ich weiß gar nicht, wie ich da hingekommen bin; war nur mal wieder bei tangoforge (http://tangoforge.com/rebelwords/) unterwegs.

An sich vertrage ich Dubstep nur in ziemlich homöopathischen Dosen, und ohnehin tendiere ich selbst im Bereich Nontango doch eher zu den melodisch-melancholischen Sachen, also in Richtung Blues oder RnB. Aber ich finde die Kombination Tanz und Musik hier sehr stimmig und ansprechend. Sicher haben sie vorher ein wenig geprobt, ich kann mir, bei allem Respekt, nicht vorstellen, daß so etwas ganz spontan entstehen kann. Auf jeden Fall fand ich das Tempo-Spektrum und das Umsetzen  der musikalischen Elemente in Bewegung sehr überzeugend.

Sehr nett, nebenbei, wie schmerzfrei die Vorüberkommenden in Sachen „durchs Bild laufen“ sind. Speziell der Jogger am Ende des Clips war sicher mit seinen Kräften am Ende und hatte keine Energie mehr, hinter der Kameraperson vorbeizulaufen. Oder es war da kein Platz mehr – so wie ich Jogger kenne, tendiere ich trotzdem dazu, die erste variante für wahrscheinlicher zu halten.

Wo wir gerade über interessante Videos sprechen: In Melinas letztem Post http://melinas-two-cent.blogspot.de/2015/12/beanpoles-backbends.html ist auch ein sehr nettes Video eingebettet: https://youtu.be/OCIzLQyvhF4. Nur, Melina – Du schreibst extra noch „Nevertheless: don‘t do all the stuff that they are dancing at a Milonga, please“ möchte ich ihr ein freundliches „Why the hell not?“ zurufen. Wenn mein Augenmaß mich nicht trügt, reden wir über etwa 4 Einheiten Platz (1 Einheit = 1 Paar auf einer mäßig vollen Tanzfläche). Ich bin sicher nicht der einzige, der schon Milongas bzw. Räume erlebt hat, die das streßfrei hergeben.

Was mich zu einem „Teaser“ für etwas bringt, womit ich mich in 2016 noch ein wenig ausführlicher befassen werde: Sollten Tangolehrer nicht schon rein aus wirtschaftlichen Motiven das Interesse ihrer Klientel an nicht-bewegungsminimalem Tango schüren?

Gerade in diesem Moment erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an eine lange zurückliegende Unterhaltung mit einem Consultant. Damals waren Merger die große Sache. Ich fragte ihn: „Wovon wollt ihr denn leben, wenn alles zusammenfusioniert ist?“ Er meinte nur „Kein Problem; dann überzeugen wir unsere Kunden davon, daß das Aufteilen in kleinere Einheiten eine ganz tolle Sache ist.“.

 

 

 

Was war, was wird

 

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Gerade habe ich Gerhards Post zum neuen Jahr gelesen: http://milongafuehrer.blogspot.de/2016/01/post-neujahr.html. Ein ruhiger, besinnlicher, lesenswerter Text.

Ruhig auch dieser Nach-Neujahrs-Samstag, nach der Hausarbeit, den Besorgungen und der vom Vorjahr liegengebliebenen Reisekosten-Abrechnung für eine „Special Task Force“ (nein, das ist nichts Militärisches). Auf Deezer läuft der „Flow“-Mix mit einem gefühlt ziemlich hohen Anteil von Traditangos; im Moment ist es Sueno di Juventud von Di Sarli mit Jorge Duran.

Genau genommen habe ich Gerhards Post schon heute Vormittag gelesen und wollte erst einen Kommentar dazu schreiben. Dann dachte ich – da ein solcher Kommentar sicher etwas länger ausfallen wird,  warum nicht ein Format wählen, das mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung bietet? Here we go.

Ja: Es geht gefühlt ruhiger zu in der Tangoszene. Die großen spektakulären Sachen scheinen gelaufen zu sein. Lange nichts mehr gehört, was vom Aufregerpotential her auf dem „Nackter Tango“-Level ist. Irgendwie ist die Zahl der Workshops seit Jahren rückläufig. Zu Festivals kann ich nicht viel sagen; was ich lese, weist aber darauf hin, daß es da auch ruhiger wird. Vielleicht gehört auch die Blog-Dichte auf die Liste der Indikatoren für die Vitalität der deutschsprachigen Tangowelt.

Auf der anderen Seite: In meiner Region ist das Milonga-Angebot eher größer als kleiner geworden. Klar, es gibt die Veranstaltungen für die Freunde der engen Umarmung. Genauso gibt es aber auch Veranstaltungen mit einem soliden Anteil von Non-Traditango-Musik, oder solche, bei denen „energiereiche“ Musik gespielt wird. Und was die Rollatordichte angeht – gerade in letzter Zeit habe ich den Eindruck, auf Milongas verstärkt jüngere Semester zu sehen. Aber auch altersunabhängig – mein kleines Ritual, bei jeder Milonga eine „bislang unbekannte Dame“ aufzufordern, ist absolut kein Problem.

Wäre natürlich möglich, daß ich hier auf der letzten bunten Insel in einem Meer aus Slow Motion Traditango-Grau sitze…kommt mir aber, auch wegen gelegentlicher Stichproben in anderen Tangoregionen, eher unwahrscheinlich vor.

Ja: Schlüsselstellungen wie DJ oder Tangoverein-Häuptlingsposten werden vielleicht wirklich eher von hochmotivierten Vollzeit-Tango-Universums-Bewohnern eingenommen als von Leuten, bei denen Tango in der Work-Life-Gleichung eine von vielen Variablen ist.

Auf der anderen Seite: war das nicht schon immer so? Letztlich ist es eine Art Deal: Die Energie der Intensiv-Tangueros treibt die Tangoszene an; dafür bekommen sie dann auch soziale Leckerli. Kann ich gut mit leben.

Um mich mal kurz – in Bezug auf früher Gepostetes – zu wiederholen: Hier gibt es natürlich eine Korrelation. Leute, die sich voll auf ihr Hobby konzentrieren können, findet man aus den genannten Gründen nun mal eher in der Rentnerszene. Das sind dann auch die Leute, die körperlich nicht mehr ganz so fit sind und im Zweifel den minimalistischen estilo milonguero dem eingesprungenen Dreifachgancho vorziehen. Ob es nun Hardcore-darwinistische Wettbewerbsstrategien sind oder einfach persönliche Wohlfühlmotive:  Daß diese Klientel eher den umarmungsfokussierten Tango bevorzugt, ist für mich nicht wirklich überraschend. Und ja, hier ist der Platz für das alte chinesische Sprichwort, daß Ausnahmen (wie Gerhard) die Legel bestätigen.

Zeit, allerdings, hier mal mit Gerhard konform zu gehen und ein wenig zu trauern: Körperliche Einschränkungen müssen nicht zwingend auch mental horizontverengend sein. Bewegungsminimaler Tango läßt sich auch zu zeitgenössischer Tangomusik, oder zu Nontangos, umsetzen. Das Festhängen auf einer bestimmten Musik ist aber kein tango-spezifisches Ding. Die allermeisten Leute bleiben musikalisch in der Zeit ihrer Jugend – die Mitglieder meiner Alterskohorte haben schon vor zehn oder zwanzig Jahren damit begonnen, auf ihren Parties die größten Hits der Siebziger, Achtziger und (vielleicht noch) Neunziger zu hören, und tun es heute noch. Um es mal auf Englisch zu sagen, bekommen sie halt nur zu den Stones und zu sonst niemandem „keine Sätisfäktschn“.

Daß die Tangowelt im Vergleich zu früher nicht mehr so spannend, bunt und aufregend ist, liegt vielleicht auch an der eigenen Wahrnehmung. Vor fünf Jahren war sie es sicher auch deshalb, weil ich in dieser Welt noch relativ neu war. Heute ist es schwerer geworden, mich zu beeindrucken.

In puncto Qualitätsniveau bin ich ambivalent. Ich habe ja schon ein paarmal über das Thema „Tangoland-Ökonomie“ geschrieben. Auch darüber, daß ich nicht glaube, daß es im Tango überproportional viele Leute mit schmalem Geldbeutel gibt, sondern daß das Motto in Tangoland aus einem Grund, den ich nicht wirklich verstehe, halt „tacañería es fresco“* lautet.

Wenn die Qualitätsansprüche nun mal so niedrig sind – okay, schlechte Soundqualität verursacht mir manchmal physische Schmerzen, aber den Rest nehme ich eigentlich kaum noch wahr.

Ja, ansonsten: Diskussionstechnisch könnte schon gerne etwas mehr der Punk abgehen. Was soll ich sagen – ich bin ja auch mit der Erwartung ins Bloggerleben gestartet, mit wenig eigener Arbeit der Katalysator hochspannender Diskurse zu werden. Dennoch, im Bezug auf die Feedback-Intensität im Web: Die älteren Semester sind halt „Digital Immigrants“; die „Digital Natives“ sind in Tangoland entweder zufrieden mit dem, was ist, lesen keine Blogs, oder es gibt sie nicht.

Bottom Line? Ich glaube, ich habe durchaus auch Sensoren für die Strömungen und Entwicklungen in Tangoland. Rote Lichter gehen da momentan bei mir nicht an. Ich bin ja auch schon ein älteres Semester; solange ich mich noch in der Tangowelt bewege, habe ich ein solides Interesse daran, daß es meinem Biotop gut geht. Ich würde das Ganze aber etwas „buddhistischer“ sehen – die Dinge sind in ständiger Bewegung, und  vieles bewegt sich eher in Kreisen als auf lineare Weise.

* Spanisch für: „Laßt uns ein paar Euro auf der lokalen Piste einsparen und lieber im Rahmen von BA-Pilgerfahrten oder internationalen  Encuentros fett Knete an Airlines und Beherbergungsindustrie raushauen“.